Erich Schmidt Verlag De Gruyter Verlag

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Deutscher Germanistentag 2001

30. September - 3. Oktober in Erlangen

Zur Homepage des Deutschen Germanistenverbandes



Fax während der Tagung (ab sofort): 09131-852 4747

Ausführliches Tagungsprogramm als PDF-Datei (enthält Abstracts, Zeitplan, etc.)

Kurzfassung der Sektionsexposés  -  Informationsblatt als PDF-Datei 

Anmeldeformular als RTF-Dokument (Microsoft Word) - Anmeldeformular als PDF-Datei

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Anmeldungen bitte an den
Deutschen Germanistenverband - Prof. Dr. Hartmut Kugler
Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Germanistik, Bismarckstr. 1, D-91054 Erlangen
Tel./Fax : 09131/85-22186, E-Mail: buero@germanistenverband.de

Hinweise zur Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen/Lehrer und Referendarinnnen/Referendare


Sektionen

1 Stil(-übungen): Identifikation, Distanzierung, Repräsentation

Bei aller historischer Distanz und funktionalen Differenz markiert Stil immer eine Schnittfläche zwischen Gesellschaft und Literatur, wobei Ästhetisches und Soziales untrennbar miteinander verbunden sind. Gefragt ist nach den diskursiven (und nicht-diskursiven) Elementen, durch deren artifizielle Verdichtung auf unterschiedlichen Ebenen und zum Teil auf hochkomplexe Weise Kontingenzen bewältigt, Identitäten hergestellt und soziale Orientierungen geleistet werden.

Vorträge und Vortragende

2 Entnationalisierung I: Wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion und interdisziplinäre Orientierung

Es geht um die Frage, inwieweit und auf welchen Ebenen eine im Zeichen der Entnationalisierung betriebene Modernisierung der Germanistik ihre interdisziplinäre Vernetzung ermöglicht hat. Zu klären ist, auf welche Weise die Bereiche Neuere deutsche Literatur, Mediävistik und Linguistik noch integrierbar sind, wenn das 'Deutsche' diese Funktion nicht mehr haben kann.

Vorträge und Vortragende

3 Entnationalisierung II: Deutsch im Netz der europäischen Mehrsprachigkeit

Im "Europäischen Jahr des Sprachenlernens 2001" (Europarat) erhalten wichtige Fachprobleme ihren internationalen Resonanzraum: Profile von Deutschstudium, German Studies, Etudes germaniques etc.; Gegenwart und Zukunft von Deutsch als Wissenschafts- und als Verkehrssprache, der deutschsprachige Anteil an der Herausbildung einer "kulturellen Identität" Europas in Geschichte und Gegenwart.

Vorträge und Vortragende

4 Virtualisierung I: Von der Gutenberg-Galaxis ins WorldWideWeb

Wie verändern sich Sprache und Literatur mit den neuen Medien, speziell mit den neuen Computermedien? Hypertexte, Verhältnis zu Printmedien, Bild-Sprache-Ton-Bezüge, historische Dimension.

Vorträge und Vortragende

5 Virtualisierung II: Computereinsatz in Forschung, Lehre, Unterricht

Elektronisch gespeicherte Texte, Wörterbücher, Lexika, Bibliotheken, Handschriften, Bilddateien, Lehr- und Lernsoftware: Welche neuen Wissenschaftsformen, Fragestellungen, Interpretationsmuster und Erkenntnisziele werden durch die EDV  ermöglicht?

Vorträge und Vortragende

6 Innovation und Fortschritt in der Literatur- und Sprachwissenschaft

Gesucht wird nach einer Explikation der Begriffe von "Innovation" und "Fortschritt", wobei zugleich nach den Kriterien zu fragen ist, mit denen in der Literatur- und Sprachwissenschaft förderungswürdige Projekte erkannt und ausgezeichnet werden.

Vorträge und Vortragende

7 Prozeß- versus Produktorientierung

In vielen Forschungsdisziplinen und Lernbereichen werden nicht mehr ausschließlich Produkte, sondern zunehmend auch Entwicklungs-, Bearbeitungs- und Überarbeitungsprozesse fokussiert. Inwiefern sind solche Entwicklungen weiterzuführen und zu vernetzen?

Vorträge und Vortragende

8 Studentische Sektion: Vernetzte Technik, aber kein vernetztes Denken?

Vernetzungstechniken können nicht wirksam werden ohne eine Vernetzung auch des Denkens. Was heißt es aber, "Inter" und "Netz" als Möglichkeiten des Denkens und Handelns zu verstehen? Was kommt davon im universitären Alltag bereits zum Tragen? Hier ist konkret das alltägliche Nebeneinander von Theater- und Medienwissenschaft und Literaturwissenschaft gemeint, aber auch das politische und kulturelle Engagement der Studenten außerhalb der Seminarpraxis. Dem wird aus studentischer Sicht unter vier verschiedenen Aspekten nachgegangen.
 
 
 

Letzte Aktualisierung 17.8.2001 (Dimpel)